JUGOHEIDI besingt die Sackgassen in kulturellen und biographischen Zwischenwelten.
Nie hätte sie gedacht, dass der Tiefe eigener und fremder Abgründe so viel abzugewinnen ist. Dem erlebten Schmerz/Bol begegnet sie mal mit Aggression, mal mit Empathie –  im Grunde alles nur Versuche sich ihrer eigenen Rollen zu ermächtigen und übergestülpte Identitäten durch gewählte auszutauschen.

JUGOHEIDI ist in den Bündner Bergen geboren und aufgewachsen. Als Tochter migrierter Eltern, einer Bosnierin und eines Serben, versuchte sie bereits früh die Fragen nach Tradition, Identität, Heimat und Herkunft zu entschlüsseln. Mit etwa 20 entdeckte sie das Songschreiben als kraftvolles Werkzeug dazu.

JUGOHEIDI mischt in ihren Songtexten gerne die englische und serbische Sprache. Im Frühjahr 2020 hat sie ihre erste EP «B O L» im Porchhouse Recording Studio in Winterthur aufgenommen.

JUGOHEIDI
komponiert ihre Songs meist auf der Gitarre oder Ukulele. Inspirieren lässt sie sich einerseits von alten Volksliedern aus dem Balkan (Sevdalinke), die sie hauptsächlich mit dem Akkordeon erkundet. Andererseits ist JUGOHEIDI geprägt von der Grungemusik ihrer Jugend. Den Stil, der dabei entsteht, nennt sie Aggro-Empathischen Grunge Pop. 

JUGOHEIDI ist mehr als nur ein Musikprojekt. Es geht darum in künstlerischen Kollaborationen die Biographie der Figur JUGOHEIDI auszuarbeiten und in einen soziokulturellen Zusammenhang zu bringen.